Winterzelten – einzigartiges Geburtstagsritual

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#005 – Winterzelten 2017 am Wildalpjoch

In dieser Episode erzähle ich von meiner jüngsten Skitour zum Winterzelten, den Besonderheiten dieser Form des Übernachtens und warum es dieses Jahr fast schon wie Wellness war.

Schwerer Rucksack, Kälte, unbequeme und lange dunkle Nächte, spartanisches Essen und meist keine tolle Skiabfahrt. Was ist der Reiz an so einer Aktion und warum hat es sich bei mir gleich zu einem Geburtstagsritual entwickelt?

Dieses Jahr ging es zum Winterzelten auf das Wildalpjoch (1720m) in den bayerischen Voralpen. Gestartet sind wir vom Parkplatz an der Sudelfeldstraße. Mit den Ski ging es dann über die Almen und den Wald links auf den Rücken und weiter hoch zum Gipfel. Gemütliche zwei Stunden Aufstieg mit viel Ratschen und unserem schweren Käfer am Rücken.

Einen geeigneten Zeltplatz durften wir ein wenig suchen, da der wenige Schnee nicht viele Möglichkeiten bot. Wir entschieden uns dann direkt für das Joch. Zwar wars ein wenig zugig doch in der Früh wurden wir mit den ersten Sonnenstrahlen beglückt.

Ein Trupp von sieben Gamsen streifte recht nah an unsvorbei, war aber nicht sonderlich beeindruckt. Im Gegensatz zu uns.

Sonnenaufgang beim Winterzelten

Am nächsten Morgen genossen wir den Sonnenaufgang, den Kaffee und waren eine gute Stunde später bereits fertig mit der Packerei. Jetzt ging es mühsam über den noch gefroreren Hang hinunter Richtung Auto.

Durch die Inversionswetterlage war es unten deutlich kälter als oben und so kams, dass der Schnee in den tiefen Lagen noch richtig pulvrig war. Kurzerhand ließen wir unseren Käfer zurück und gingen nochmal auf Skitour. Drei traumhafte fast unverspurte Tiefschneehänge fuhren wir noch ab, bis es dann gegen Mittag zurück zum Auto und wieder nach Hause ging.

  

Posted on 25. Januar 2017 in Allgemein

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